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| Im Vorfeld der Partie hatte Füchse-Coach Dagur Sigurdsson im Interview mit der Berliner Morgenpost die Marschroute kurz und knapp auf den Punkt gebracht: "Die Formel zum Erfolg ist klar: Die Fans peitschen uns nach vorn, unsere Torhüter zeigen von Beginn an Topleistung, die Abwehr steht sicher und wir erzielen über den Gegenstoß leichte Tore. Wichtig ist, dass meine Spieler ganz cool im Kopf sein müssen." Sigurdsson bewies beinahe seherische Fähigkeiten, denn die Partie nahm tatsächlich diesen Verlauf. Die Füchse Berlin haben sensationell noch das Final Four der Champions League erreicht. Die Berliner hatten das Hinspiel gegen Ademar Leon in Spanien mit 23:34 verloren und schafften vor heimischer Kulisse in der Max-Schmeling-Halle mit einem 29:18-Erfolg das Wunder. In einer dramatischen Partie spielten sich die Berliner in einen Rausch. |
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| Der hoch verschuldete Erstliga-Club União Leiria ist in Portugal zum Punktspiel gegen den CD Feirense mit nur acht Fußballern angetreten. Die paar hundert Fans des Tabellenletzten verabschiedeten die Heim-Spieler am Sonntag trotz des 0:4 mit Beifall. 16 Profis hatten am Freitag ihre Verträge gekündigt, weil der Club mit den Gehaltszahlungen vier Monate im Rückstand ist. "Eine Schande für unseren Fußball", klagte ein TV-Kommentator empört. Bei Leiria hatte früher der Ex-Bremer Hugo Almeida gespielt. Auch der aktuelle Real-Madrid-Coach José Mourinho hatte bei União gearbeitet. Fünf der acht Spieler, die am Sonntag für Leiria im Stadion Marinha Grande aufliefen, sind ausgeliehen und bekommen ihr Geld deshalb von anderen Clubs. Die Hausherren leisteten bravourös Widerstand. Nach der Pleite vom 28. Spieltag ist Leiria - der 2007/08 am UEFA-Pokal teilnahm - zwei Runden vor Schluss mit 19 Punkten abgestiegen. Doch die Profiliga LPFP erwägt eine Aufstockung der ersten Liga von 16 auf 18 Vereine in der nächsten Saison. In dem Fall könnten die zwei vorgesehenen Absteiger doch in der Liga bleiben. Sowohl der scheidende União-Vorstandsvorsitzende João Bartolomeu als auch Profiliga-Chef Mario Figueiredo bezeichneten die Vertragskündigungen als "illegal" und kündigten gerichtliche Schritte gegen die Profis an. |
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