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Ein Deal, drei Gewinner |
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29. April 2012 |
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| Marko Marin wechselt von Werder Bremen zum FC Chelsea, die Meldung kam durchaus überraschend. Aus dem Mittelmaß der Bundesliga zum Champions-League-Finalisten – für Marin selbst ein Quantensprung und für alle Beteiligten eine Win-Win-Win-Situation. Werder Bremen kassiert für Marin ungefähr die Summe (8 – 8.5 Millionen Euro), die der Verein vor drei Jahren für den Spieler ausgab. Im nächsten Jahr wäre der 23-Jährige ablösefrei gewesen und so gesehen darf der Deal als finanzieller Erfolg für den SVW gewertet werden. Erst recht vor dem Hintergrund, dass Marin die Erwartungen an der Weser nie erfüllen konnte. 86 Spiele, acht Tore und 30 Assists waren Marins magere Ausbeute. Vor diesem Hintergrund ist der im Raum stehende Fünfjahresvertrag bei seinem nach eigener Aussage "Traumverein" ein unglaublicher Sprung nach vorn für Marin. Der dritte Gewinner ist der FC Chelsea. Denn gemessen an dem, was die Blues ansonsten für Ablösesummen bezahlen oder in der Vergangenheit hingeblättert haben, ist Marin ein echtes Schnäppchen. Was bekommt Chelsea dafür? Zumindest einen fraglos talentierten Spieler, der in seiner Entwicklung zuletzt stagnierte. Das Risiko für die Blues ist relativ gering. Findet Marin seine Unbekümmertheit wieder, dann kann er sicherlich auch in London eine Verstärkung sein. Wenn nicht, naja, dann war es ein nicht allzu teures Missverständnis. |
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| Delmon Young von den Detroit Tigers kann seinem Team derzeit nicht helfen. Und zwar nicht, weil er sich verletzt hat, sondern weil er sich dem Vorwurf gegenüber sieht, in seinem New Yorker Hotel andere Gäste antisemitisch beschimpft zu haben. Somit sah sich Coach Jim Leyland gezwungen, Young auf die Restricted List zu setzen, die die Spieler zunächst vom Spielbetrieb ausschließt und den Tigers ermöglicht, einen Ersatz in den Kader zu holen. Young, der 5000 Dollar Kaution zahlen musste und die Aktion laut Presse-Statement bedauert, war bereits 2006 für 50 Spiele gesperrt worden, weil er einen Umpire mit einem Schläger beworfen hatte. |
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