Franzose erfährt im Wahllokal vom eigenen Tod 08. Mai 2012
Ein 61-jähriger Franzose erfuhr am Sonntag bei der Präsidentschafts-Wahl, dass er tot sei. Es handelte sich nicht um einen makaberen Scherz, laut Unterlagen der Gemeinde war er im Januar verstorben. "Im Rathaus haben sie mir gesagt, dass ich gestorben bin“, berichtete Daniel Demay laut focus.de. Doch das Sterberegister der Gemeinde Calonne-Ricouart hatte offensichtlich unrecht. Im Januar war der Schwager von Daniel Demay gestorben, und da der kein Geld hinterlassen hatte, war es Demay, der die Grabstelle für seinen Schwager kaufte. Daraus entstand das Missverständnis. Demay musste zum Amstgericht, die Sache wurde geklärt und er konnte schließlich auch noch seine Stimme abgeben. Am Ende ging der für tot gehaltene Demay quicklebendig nach Hause.
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