Seehofer, das P1 und Facebook... 07. Mai 2012
Eines muss man Horst Seehofer, seines Zeichens CSU-Vorsitzender, ja lassen. Er arbeitet gegen den Vorwurf, Politiker würden sich mit der Welt der kleinen Leute auskennen. Um nun die Mechanismen der sozialen Netzwerke im Internet kennenzulernen, rief Seehofer zu einer Facebook-Party im berühmten Münchener Club P1 auf und löste damit einen zweiten Fall Tessa aus. Wir erinnern uns - vor einiger Zeit machte Teenager Tessa einen Aufruf zur Party in ihrem Elternhaus, unbeabsichtigt an alle Facebook-Welt. Damals löste der Ansturm der Partymeute den Ausnahmezustand in einem Hamburger Stadtteil aus. Auch Seehofer unterschätzte offensichtlich die Welle, die er auslöste, und musste nun seine Gästeliste schließen lassen - es hatten sich immerhin 2500 Leute eingetragen, etwas zu viel für das P1.
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