TOP: Paul Barth
12. Mai 2017
Paul Barth, Judo-Bronzemedaillengewinner 1972 in München, lässt das Thema Olympia nicht los. Barth ist eifrig unterwegs, um Exponate, Erinnerungsstücke, Filme, Fotos und Anekdoten für das geplante Olympiamuseum im Olympiapark zu sammeln. Beachtliches lagert schon in seinem Keller. "Andernorts werden Olympia-Ruinen beklagt, in München oder Augsburg sind der Olympiapark als Weltkulturerbe oder der Eiskanal als Denkmal im Gespräch. Die meisten Wettkampfstätten von 1972 wie die Schießanlage in Hochbrück haben noch Weltklasse-Niveau", sagt Barth. Von einem früheren DDR-Kollegen hat er sechs DEFA-Filmrollen mit Orginalreportagen bekommen.
FLOP: Gianni Infantino
FIFA-Präsident Gianni Infantino wehrt sich gegen die weltweite Kritik am Fußball-Weltverband. "Es gibt viele Fake News über die FIFA, das FIFA-Bashing ist in gewissen Ländern ein Volkssport geworden", sagte der Schweizer während seiner Rede beim FIFA-Kongress in Manama/Bahrain: "Ich kann auch nachvollziehen, warum. Aber die FIFA hat sich verändert." Die "neue FIFA" sei "keine Diktatur". Direkt angegriffen wurden von Infantino "Experten, die Millionen erhalten haben und angestellt wurden", um der FIFA beim Reformprozess zu helfen. "Was haben sie getan? Sie haben ein krankes System bestätigt", sagte Infantino, ohne Namen zu nennen: "Wo sind diese selbsternannten Experten für Good Governance, die damals die FIFA überwachen sollten? Sie sind gescheitert. Das sind Fakten. Wir werden keine Ratschläge mehr von denen annehmen, die gescheitert sind, den Fußball zu schützen". Infantino verhält sich mehr und mehr wie Donald Trump...
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