TOP: Emre Can
02. Mai 2017
Oft wird Emre Can das große fußballerische Können abgesprochen. Und ja, oft wirkt das Spiel des deutschen Nationalspielers auch nicht wirklich filigran. Was der 23-Jährige gegen den FC Watford fabrizierte, strafte seine Kritiker Lügen - und das mit einem Knaller. Gegen die Hornets erzielte Can ein Tor, mit dem er sich durchaus Chancen auf den Puskas-Award zum schönsten Tor des Jahres ausrechnen darf. Ende der ersten Halbzeit flog eine Flanke von Lucas Leiva eigentlich in den Rücken Cans, doch er ließ sich davon nicht beirren und setzte zum Fallrückzieher an. Can traf den Ball perfekt und platzierte ihn dann auch noch im linken Torwinkel. Ein absolutes Traumtor! Und mehr noch: Es sollte der einzige Treffer der Partie bleiben und den Reds so drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den direkten Champions-League-Platz sichern.
FLOP: Rassismus gegen Muntari
Aus Protest gegen rassistische Beleidigungen hat Fußballprofi Sulley Muntari vom italienischen Erstligisten Delfino Pescara im Spiel bei Cagliari Calcio (0:1) das Feld verlassen und dafür die Rote Karte gesehen. Der Ghanaer hatte sich über die Schmährufe der Fans zuvor bei Schiedsrichter Daniele Minelli beschwert und war dann mit dem Wort "Basta!" (genug) vom Platz gegangen. "Er hat den Schiedsrichter gebeten, einzuschreiten, aber der behauptete, nichts gehört oder gesehen zu haben", sagte Pescara-Trainer Zdenek Zeman: "Muntari hatte recht, aber er hätte nicht vom Platz gehen sollen." Weil er bereits mit Gelb verwarnt worden war, zeigte Minelli dem Spieler erneut Gelb, als dieser den Platz Sekunden vor Ende des Spiels vorzeitig verließ, und schließlich Rot."Sie haben mich von Anpfiff an beleidigt, es waren auch Kinder darunter", sagte der Ghanaer über die Cagliari-Fans. Er habe versucht, den Anhängern mit Argumenten zu begegnen, "aber der Schiedsrichter hat gesagt, ich solle damit aufhören. Das hat mich verärgert".
Top und Flop vom Vortag
No Sports
Mann verwechselt Blumen mit Salat
Gerücht des Tages
Gladbach-Interesse an Sturmtalent Dolberg