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Stabhochsprung-Weltmeister outet sich |
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26. April 2017 |
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| Stabhochsprung-Weltmeister Shawn Barber (22) hat sich als homosexuell geoutet. "Schwul und stolz", schrieb der Kanadier auf seiner Facebook-Seite: "Vielen Dank an meine Eltern, die eine großartige Unterstützung sind. Ich werde weiter als Mensch wachsen und habe eine tolle Unterstützung von meinen Leuten." Neben seinen Eltern wandte sich Barber auch an seine Freunde: "Ihr werdet immer meine Freunde sein und ich liebe Euch." Das kanadische Olympia-Komitee COC bestätigte dem Magazin Outsports, dass der Post von Barber stamme. Barber hatte 2015 bei den Weltmeisterschaften in Peking vor Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) den Titel geholt. Bei den Olympischen Spielen in Rio enttäuschte er mit Platz zehn. Kurz danach wurde bekannt, dass Barber nur mit einer pikanten Erklärung um eine Dopingsperre für Rio herumgekommen war.
Am 9. Juli 2016 war er positiv auf Kokain getestet worden, hatte das Ergebnis der Probe jedoch glaubhaft auf einen einmaligen sexuellen Kontakt mit einer Internet-Bekanntschaft zurückführen können. Barber habe darin eine Möglichkeit gesehen, "vor dem Wettkampf Stress abzubauen". Dass er am Tag nach dem One-Night-Stand positiv auf die Droge getestet wurde, sei für ihn "ein absoluter Schock gewesen". |
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FLOP: |
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Keine Pressefreiheit beim Confed Cup? |
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| Russlands Präsident Wladimir Putin erlaubt Reportern beim Confederations Cup im Sommer keine freie Berichterstattung. Und die Fifa spielt mit. Der Skandal, der auch unsere National-Elf betrifft. Es soll das Fußball-Ereignis im Sommer werden und das Vorspiel zur WM 2018. Der Confederations Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli) mit Weltmeister Deutschland. In der Akkreditierungs-Bestätigung steht:
1. Medienvertreter mit einer Akkreditierung für den FIFA Konföderationen-Pokal dürfen ausschließlich über den FIFA Konföderationen-Pokal 2017 und damit verbundene Ereignisse berichten. 2. Medienvertreter mit einer Akkreditierung für den FIFA Konföderationen-Pokal dürfen nur auf dem Gebiet der Spielorte und nahe gelegener Sehenswürdigkeiten tätig sein.“ Bedeutet: Die Reporter dürfen mit der Akkreditierung kaum über die Außenlinie des Platzes hinaus berichten. Über Missstände, über mögliche Proteste. Die Fifa kuscht wohl vor Putin. Auch beim Weltverband ist die Zensur-Passage umstritten. Allerdings nimmt man sie in Kauf und sieht sie als „Erleichterung“ an. Wer auch über Geschehnisse abseits des Confed Cup berichten will, muss extra ein zusätzliches Arbeitsvisum bei der russischen Botschaft beantragen. DFB-Präsident Reinhard Grindel und Liga-Boss Reinhard Rauball fordern die Wahrung des Pressefreiheit. "Ich werde mich bei der FIFA-Ratssitzung am 9. Mai dafür einsetzen, dass die beim Confed Cup akkreditierten Journalisten frei berichten können. Es wäre ein wichtiges Signal für die WM 2018, wenn schon beim Vorbereitungsturnier das russische Organisationskomitee deutlich macht, dass es keine Einschränkungen der Pressefreiheit gibt", sagte Grindel der Bild. |
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