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| Es gibt sie auch noch im Biathlon, die schillernden Paradiesvögel. Mit Lowell Bailey siegte ein Amerikaner im Einzel der WM von Hochfilzen, den wohl niemand auf der Rechnung hatte. Neben seiner Karriere als Biathlet betreut der inzwischen 35-Jährige eine Bisonfarm. Nie zuvor hatte der Amerikaner auch nur ein Weltcuprennen gewonnen, in Hochfilzen setzte er sich ohne Schießfehler durch. Und dabei ließ er auch namhafte Konkurrenz wie Seriensieger Martin Fourcade aus Frankreich hinter sich. Dementsprechend wurde Bailey von seinen Kontrahenten im Ziel gefeiert, keiner neidete ihm diesen einmaligen Triumph. "Ich gönne es ihm total, weil er eigentlich schon mal aufgehört hatte. Er ist ein super Kerl", sagte Erik Lesser, der Vierter wurde. Bailey hatte das Podest zuvor als Vierter im Sprint und Sechster der Verfolgung knapp verpasst. |
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FLOP: |
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Viktoria Rebensburg |
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| Viktoria Rebensburg stand im Zielraum und glich einem Häufchen Elend: Sie kämpfte gegen die Tränen an, ihre Stimme war zittrig, ihre Lippen vibrierten bisweilen. Ausgeschieden im ersten Lauf, nach nicht einmal 30 Sekunden, auch die letzte Medaillenchance: dahin. Maria Höfl-Riesch kritisierte in der 'ARD', dass Rebensburg nicht genug darum gekämpft habe, im Kurs zu bleiben - DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier wollte da nicht widersprechen. Rebensburg sagte, auf der Skala der Enttäuschungen von null bis zehn liege ihr Ausscheiden bei "zehneinhalb". |
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