TOP: Das deutsche Trio in der NBA
31. Januar 2017
Die deutschen NBA-Stars Dennis Schröder und Dirk Nowitzki haben mit ihren Klubs spektakuläre Siege eingefahren. Schröder gewann mit den Atlanta Hawks gegen die New York Knicks in einem Marathon-Krimi nach vier Verlängerungen 142:139 und überzeugte dabei mit 23 Punkten sowie einem Karrierebestwert von 15 Assists.Nowitzki feierte mit den Dallas Mavericks im Texas-Duell bei den San Antonio Spurs nach toller Aufholjagd einen 105:101-Erfolg. Nowitzki erzielte mit 15 Punkten und zehn Rebounds ebenfalls ein Double-Double, für die Mavs war es zudem der erste Sieg beim Lokalrivalen San Antonio nach zwölf Pleiten in Serie. Der letzte Sieg bei den Spurs datierte vom 26. November 2010. Ebenfalls erfolgreich verlief der Abend für Paul Zipser. Der Ex-Münchner besiegte mit den Chicago Bulls die Philadelphia 76ers mit 121:108, Zipser kam in knapp 30 Minuten auf dem Feld auf 13 Punkte.
FLOP: Martin Kind
Martin Kind hat zu Wochenbeginn noch einmal ein eindringliches Plädoyer für die Abschaffung der sogenannten 50+1-Regelung im deutschen Profifußball gehalten. "Ich würde eine radikale und vollständige Öffnung bevorzugen, aber ich verstehe auch, dass wir uns auf gewisse Regeln verständigen müssen. Das Wichtigste ist, dass wir die Entscheidung nicht den Richtern überlassen", sagte der Präsident des Zweitligisten Hannover 96 zum Auftakt des SPOBIS in Düsseldorf. Auf Europas größtem Sport- und Business-Kongress betonte Kind noch einmal, dass die 50+1 Regel seiner Meinung nach den Wettbewerb verzerre und auch gegen europäisches Recht verstoße."Rechtlich hat die 50+1-Regel keine Zukunft. Diese Regel bedeutet vielmehr, dass kreative Umgehungstatbestände entwickelt werden. Das kann nicht Sinn der Sache sein", sagte der 72 Jahre alte Unternehmer. Ohne die Abschaffung dieser Regel würde es auf Dauer keine Chancengleichheit in der Bundesliga mehr geben, so Kind auch mit Blick auf die sogenannten Werksklubs VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen und auch RB Leipzig: Der Status quo, der bei den Mitgliedern der Deutschen Fußball Liga (DFL) den Einfluss von Investoren beschränkt, sei schon lange nicht mehr zeitgemäß, so Kind. Es sei Zeit, sich der Realität zu stellen. Unter Fußballfans stößt Kinds erneutes Vorpreschen auf wenig Gegenliebe
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