TOP: VfL Wolfsburg
07. April 2012
Bundesligist VfL Wolfsburg hat ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Die Stadionordnung wurde um eine Passage ergänzt, wonach "ein äußeres Erscheinungsbild, das Personen der rechtsextremen Szene anspricht, klar untersagt" ist. Gleiches gelte "für alle rassistischen, gewaltverherrlichenden oder andere fremdenfeindlichen, aber auch antisemitischen oder homophoben Verhaltensweisen", hieß es. Wer ein Spiel vom VfL missbrauchen wolle, um einer solchen Gesinnung Ausdruck zu verleihen, erhalte keinen Zutritt. "Als toleranter und familienfreundlicher Verein ist es uns wichtig, jede Form von Ausgrenzung schon im Ansatz zu bekämpfen", sagte VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann.
FLOP: Nawaf bin Faisal
Saudi-Arabien will keine Sportlerinnen zu den Olympischen Spielen im Sommer nach London entsenden. Saudische Frauen, die im Ausland leben, dürften auf eigene Faust an den Spielen teilnehmen - aber nicht als Angehörige der offiziellen Delegation, sagte Prinz Nawaf bin Faisal, Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), bei einer Pressekonferenz in Riad. "Wir unterstützen keine saudischen Frauen bei der Beteiligung an diesen Olympischen Spielen oder bei anderen internationalen Meisterschaften."
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