450 Jahre alter Schuldschein könnte Berlin ruinieren 28. Mai 2012
Ein lange verschollen geglaubter Schuldschein ist wieder aufgetaucht und könnte Berlin in Schwierigkeiten bringen. Vor 450 Jahren, also am 28. Mai 1562, lieh sich der Brandenburger Kurfürst Joachim II. 400 Gulden von der Stadt Mittenwalde (liegt ca. 40km südlich von Berlin). Es wurde damals ein Zinssatz von sechs Prozent vereinbart. Eine Rückzahlung erfolgte nicht, ist sich der CDU-Bürgermeister von Mittenwalde, Uwe Pfeiffer, sicher: "Wie sonst wäre der Schuldschein noch vorhanden." Die Mittenwalder Ortschronistin Vera Schmidt fand den vermissten Schuldschein im Staatsarchiv in Potsdam. Sein Wert wird auf 86.913.578.181.930 Gulden berechnet. "Entscheidend ist, ob die sechs Prozent Zinsen, bis 2012 etwa 770.000 Euro, auf die Hauptsumme zu zahlen sind oder auf die jährlich anwachsende Summe plus Zinsen. In letzterem Fall handelt es sich um viele Milliarden Euro Schulden", sagte Vera Schmidt laut maerkischeallgemeine.de. Der Berliner Finanzsenator Ulrich Nußbaum erkennt die Forderung wegen fehlender Unterschrift auf dem Dokument aber nicht an. Gut für das Schulden geplagte Berlin, aber was ist mit Mittenwalde? "Wir haben keine Schulden“, sagt Mittenwaldes Bürgermeister laut berliner-zeitung.de stolz.
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