TOP: Energie Cottbus
27. März 2012
Energie Cottbus ist gemeinsam mit seinen Fans die Fair-Play-Auszeichnung 2011 des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) verliehen worden. Gewürdigt wurde vom VDS das Verhalten des Clubs und seiner Anhänger beim Spiel gegen den VfL Osnabrück am 13. März 2011. Der Osnabrücker Angreifer Flamur Kastrati hatte sich schwere Verletzungen im Kopfbereich und an der Wirbelsäule zugezogen. Ärzte und Sanitäter hatten im Stadion der Freundschaft minutenlang den bewusstlosen Profi versorgt, die Fans beider Vereine riefen zusammen immer wieder aufmunternd seinen Namen. Da das Spiel nicht abgebrochen wurde, verzichteten die Cottbuser Profis auf weitere Offensivaktionen und Verantwortliche des Vereins kümmerten sich um die Betreuung von Kastrati, seiner Familie und des gesamten Osnabrücker Teams. Zum Glück konnte Kastrati schon einige Tage nach dem schweren Unfall ohne bleibende Schäden aus dem Cottbuser Klinikum entlassen werden.
FLOP: Aussperren von Auswärtsfans
Zum zweiten Mal in Folge fand ein Spiel von Eintracht Frankfurt vermeintlich ohne Auswärtsfans statt, weil der DFB den Anhängern von Dynamo Dresden in Frankfurt und den Eintracht-Fans in Berlin verboten hatte, den Matches beizuwohnen. Doch bei beiden Spielen füllte sich der entsprechende Block im Lauf der Begegnung dennoch. Womit bewiesen ist: Die Strafen sind nicht nur rechtsstaatlich bedenklich, weil sie kollektiv unschuldige Menschen bestrafen - sie funktionieren auch überhaupt nicht, sondern rufen nur Aversionen gegen den Verband hervor. Hoffentlich lernt dieser daraus.
Top und Flop vom Vortag
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