TOP: FC St. Pauli
09.März 2012
Wegen drohender Ausschreitungen verbietet die Hamburger Polizei dem FC St. Pauli den Verkauf von Tickets für die Gäste-Fans von Hansa Rostock. Das könnte St. Pauli egal sein, würde dies den ungeliebten Nordrivalen doch schwächen und dem drohenden Abstieg eventuell noch näher bringen. Dieser Vorgang und der damit verbundene Eingriff durch die Polizei will sich der Verein aber nicht gefallen lassen, stellt er doch einen bisher einzigartigen Eingriff in die Souveränität der deutschen Sportvereine dar und könnte einen Präzedenzfall schaffen. "Der FC St. Pauli lehnt das Vorgehen der Polizei aus grundsätzlichen Erwägungen ab", heißt es deshalb in einer Erklärung des Vereins. Die Hamburger haben Klage beim Verwaltungsgericht der Hansestadt eingereicht, um die Verfügung prüfen zu lassen. "Es geht um eine Grundsatzentscheidung. Wir als Fußballvereine unterliegen der Gerichtsbarkeit des DFB. Da jedoch greift die Polizei jetzt ein. Wir wollen klären lassen: Ist das rechtens, darf sie das?", so Teammanager Christian Bönig.
FLOP: Robbie Fowler
Der ehemalige Liverpool-Stürmer Robbie Fowler sollte eigentlich in der indischen Premier League Soccer (PLS) auf Torejagd gehen. Als einer von vielen Stars (u.a. Fabio Cannavaro, Robert Pires) wurde er für 400.000 Euro im "Draft" versteigert, doch finanzielle Probleme der PLS brachten das Projekt zum Scheitern. Nun wollte er bei Blackpool in der englischen Championship anheuern. Dort wurde ihm aber ein Grundgehalt von 100 Pfund pro Woche angeboten - zu wenig für Fowler. Er hätte pro Einsatz zwar 5.000 Pfund bekommen, doch der ehemalige Nationalspieler lehnte das aus seiner Sicht lachhafte Angebot verärgert ab.
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